Freitag, 23. Juli 2010
Dumme Biker Sprüche
Ist man mit einer Gruppe Bikern unterwegs so hört man so allerlei, was ich teilweise sehr witzig finde. Hier ein paar „Müsterli“:
Als bei einer Abfahrt jemand gestürzt ist, heisst es gleich: Läck bisch du uf schnurä gheit! Jedoch der gebildete Deutsche sagt: Der Biker stürzt nicht, er geht vom Gerät ab und das kontrolliert
Wenn ich bei einer Abfahrt auf der Strasse auf mein Tacho schauen und meine 70-80km/h fahre und mein Kollege mir zu schreit: Gelle Geschwindigkeit bringt Sicherheit! Da kriege ich die Krise.
Oder eine weitere Episode nach einem Sturz der sehr schmerzhaft ausgegangen ist. Fallen ist keine Schande, nur das liegenbleiben.
Hast du dir auch schon die Frage gestellt warum habe ich ein solches Bike gekauft? Weil wir geben Geld aus, das wir nicht haben, für Dinge, die wir nicht brauchen, um Leute zu beeindrucken, die wir nicht mögen. Das hat doch manchmal etwas.
In diesem Sinne ein Sportler Gruss
Vorschlag für eine Bike Tour am 25.07.2010
Die Wetter Prognosen sind nicht so toll und habe eine Fahrtechnisch einfache Tour, die sich als spannend und abwechslungsreich mit einem eindrückliches Panorama vom Gsür über Albristhorn sowie dem Wildstrubel bis Lohner im Kopf.
Was denkt Ihr über die Tour Adelboden - Silerenbühl mit 18km und 526Hm die als einfache Tour im Internet deklariert wird?
Eigentlich ist der Sillerengrad fest in Wanderhand, doch was dem Wanderer gefällt ist für den Biker gerade recht. Der Rundblick vom Sillerenbühl ist von bestechender Schönheit. Die vergletscherte Gipfelzone des Wildstrubels nimmt dabei eine zentrale Rolle ein. Doch eins nach dem anderen, denn das Panorama muss man sich selbstverständlich erst verdienen und das Wetter muss auch mitspielen.
Ich denke wir werden uns erst am Sonntag entscheiden.
Gruss
Beat
Sonntag, 18. Juli 2010
Kiental-Griesalp-Bundalp
Heute Sonntag, 18.07.10, sind wir Richtung Kiental gestartet, um eine Biketour aus dem Internet zu fahren. Am Vorabend habe ich die Tour aufs GPS geladen und so sind wir ohne Kartenmaterial im Kiental etwas oberhalb der Bahn gestartet. Leider hatte das Aufladen aufs GPS mal wieder nicht funktioniert, weshalb wir als Erstes bei der Bahn erkundigten, welches denn der beste Weg sei. Unser Ziel war die Griesalp. Zunächst ging es angenehm auf einer Teerstrasse ca. 10 km bis zum Tschingelsee.
Die Steigung war angenehm und relativ rasch erreichten wir den See bzw. den Fluss.
Zuhinterst nach dem See begann die Steigung Richtung Griesalp. Sagenhafte 28% Steigung auf über 2 km Länge saugte uns den letzten Saft aus den Beinen.
Entlöhnt wurden wir durch wahnsinnige Wasserfälle, welche sich zum Teil schwindelerregend tief in den Fels gefressen hatten!
Oben bei der Griesalp angekommen, wollten wir zunächst einkehren, doch als uns der Tipp gegeben wurde, wir sollten doch weiter hinauf bis auf die Bundalp, zögerten wir nur kurz. Es folgte daher erneut eine lange, nun aber gleichmässige Auffahrt bis zur Underen Bundalp, von wo es erneut auf Asphalt bis auf die Obere Bundalp ging.
Wir genossen eine feine Wurst mit Salat und hausgemachten Apfelsaft. Tiefgefroren nahmen wir die Abfahrt unter die Stollen. Aufgrund der vielen Wanderer konnten wir leider keine technischen Trails nehmen und benutzten die Strasse, welche wir hinaufkamen auch für die Abfahrt.
Fazit: anstrengende, aber aufgrund der Wasserfälle und des Tals sehr lohnende Tour, mit 24 km, 925 hm und 3h!
Die Steigung war angenehm und relativ rasch erreichten wir den See bzw. den Fluss.
Zuhinterst nach dem See begann die Steigung Richtung Griesalp. Sagenhafte 28% Steigung auf über 2 km Länge saugte uns den letzten Saft aus den Beinen.
Entlöhnt wurden wir durch wahnsinnige Wasserfälle, welche sich zum Teil schwindelerregend tief in den Fels gefressen hatten!
Oben bei der Griesalp angekommen, wollten wir zunächst einkehren, doch als uns der Tipp gegeben wurde, wir sollten doch weiter hinauf bis auf die Bundalp, zögerten wir nur kurz. Es folgte daher erneut eine lange, nun aber gleichmässige Auffahrt bis zur Underen Bundalp, von wo es erneut auf Asphalt bis auf die Obere Bundalp ging.
Wir genossen eine feine Wurst mit Salat und hausgemachten Apfelsaft. Tiefgefroren nahmen wir die Abfahrt unter die Stollen. Aufgrund der vielen Wanderer konnten wir leider keine technischen Trails nehmen und benutzten die Strasse, welche wir hinaufkamen auch für die Abfahrt.
Fazit: anstrengende, aber aufgrund der Wasserfälle und des Tals sehr lohnende Tour, mit 24 km, 925 hm und 3h!
Montag, 5. Juli 2010
Lombachalp am 04.07.2010
Am Sonntag 04.07.2010 entschieden wir uns sehr kurzfristig nach einem deftigen Gewitter in der Nacht für eine Biketour. Die Auswahl fiel auf die Lombachalp bei Habkern.
Mystische Moore, urwüchsige Fichten und Bergföhren, sanfte Bächlein und bizarre Karrenfelder prägen die Landschaft um die Lombachalp. Zusammen mit Sörenberg gehört sie zu einer der grössten und eindrücklichsten Moorlandschaften der Schweiz (86 km2). Ist schon eindrücklich die Natur, jedoch musste dieses Erlebnis hart erkämpft werden. Gestartet sind wir nicht von Interlaken (wie die Routenvorgabe im Internet), sondern vernünftigerweise von Habkern aus.
Gleich nach Habkern begann der knackigen Asphalt-Aufstieg und wurde die nächsten 2h nie besser, bis wir im Restaurant „Jägerstübli“ die Strapazen etwas vergessen konnten.
Nach der tollen Suppe inkl. Nussgipfel ging es gestärkt mit dem Hohgant immer im Blickfeld Richtung Widegg über den Bolberg zurück nach Habkern.
Die Abfahrt war leider einfach nur steil und keine spezielle Herausforderung und mit teils asphaltierten Strassen kein sexy Downhill mit Singletrails.
Unten in Habkern angekommen, waren es auf ca. 19km doch tolle ca. 750hM, die zurück gelegt worden sind. Als einfaches Resume: einfach steil und kein Downhill, aber eine schöne Landschaft.
Meine Empfehlung nach einer so lange Wetterbedingte Bike Absenz wie bei mir, suche solche Bike Routen, den die sind gerade das richtige, um das leiden in der Natur wieder kennen zu lernen.
Gruss Beat
Montag, 21. Juni 2010
Juni Wetter 2010 (Bikewetter?)
Just einen Tag vor Beginn des astronomischen Sommers hat in der Schweiz noch einmal der Winter zugeschlagen. In den Bergen schneite es in der Nacht bis auf 1500 Meter über Meer hinunter. Oberhalb von 2500 Metern gab es 30 Zentimeter Neuschnee.
Die Temperaturen blieben unter dem Eindruck der Kaltfront und der Niederschläge tief. Am Samstag wurde es auf der Alpennordseite verbreitet 13 bis 15 Grad, am Sonntag erreichte das Thermometer lediglich 12 bis 13 Grad.
Ein Beispiel ist doch die Vorletzte Woche was mit Georges Keller geschehen ist. Die leichte Bewölkung wurde von der Feuerwehr aus dem Keller gepumpt und genau solches Wetter konnten wir nun zu genüge geniessen. Da taucht in mir nach der letzten Wirtschaftskrise 2009 sowie den jetzigen Wetterprognosen folgende Frage auf: Wenn Wirtschaftsexperten das Wetter voraussagen würden - und Meteorologen die wirtschaftliche Entwicklung... Wären wir dann schlechter dran? So jetzt wieder auf das Hauptthema zurück und man betrachte das Bild links und jetzt soll mir noch einer sagen, so etwas mache Spass! Unsere Bikes haben sich im Keller keinen Zentimeter bewegt und wir hoffen bei der nächsten Reinigung nicht Elba-Staub sondern Alpengrass abwaschen zu können.
Wünsche eine "schöne" Woche.
Donnerstag, 17. Juni 2010
Scott Genius LTD 2010
Als innovative Kreuzung eines CC-Bikes mit dem Federweg, Reserven und Komfort eines Allmountain Bikes geboren geht das Bike erneut verfeinert ins Jahr 2010. Die Veränderungen für den neuen Jahrgang haben dabei vor allem im Detail stattgefunden – der Rahmen bleibt weitestgehend, wie er ist. Zugelegt hat Scott jedoch bei den Federgabeln.
Fox stellt die bekannte 150mm Version der 32er Serie bereit und Rock Shox hat mit der neuen Revelation genau die passende Gabel im Programm, um mit den 150mm Federweg am Hinterbau gleichzuziehen. Nach wie vor gibt es auch die DT Swiss EXC150. Selbstredend sind alle drei Gabeln absenkbar und vielfältig blockierbar.
Und genau hier versteckt sich die größte Veränderung: Scott bringt den Twinlok-Hebel. Als ich diese Neuheit gelesen habe kommen mir die Erinnerung von den Bike-Days letztes Jahr hoch, da stellte ich fest das die Preis/Leistung/Neuheiten gegenüber den Mitbewerber schlechter wurde.
Will nichts verschreien und hoffe dieses Ding einmal testen zu dürfen.
Gruss
Beat
Dienstag, 15. Juni 2010
13 Juni 2010 Biken
Eigentlich hatten wir für letzten Sonntag noch einige Stunden Biken vorgenommen, aber die Realität sah ein wenig anders aus. Nach einer relativen harten Arbeitswoche war die Lust zum Biken zwar durchzogen, jedoch den Chutzen wollten wir schon mind. erklimmen.
Das Wetter war äußerst mittelmäßig und als wir starten wollten, konnte angesichts der tiefschwarzen Wolken unser Lieblingequipment ruhigem gewissen im Keller stehen lassen. Doch schlecht sind solche Wochenende nicht. Zu Hause bleiben ist auch schön. Man geniesst das Ausschlafen, und natürlich den einen oder anderen WM-Match inklusive kühlem Bier. Die Outdoor-Vorsätze warten also wieder bis einmal zum nächsten Wochenende, wobei die Prognosen bereits wieder ätzend sind.
Da sage ich nur toller Bike Juni!
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