Mittwoch, 11. Juni 2008
Schlecht Wetterberichte
Stellt Ihr auch fest dass es fast seit 3 Wochen am Abend meistens regnet oder zeichnet sich bei mir eine gewisse Bequemlichkeit ab? Aus diesem Grund erstellte ich mir die Steinwetterprognose mit der Hoffnung das es endlich Sommer wird.
1. Nasser Stein = Regen
2. trockener Stein = kein Regen
3. Schatten unter Stein = Sonnig
4. Weisse Schicht auf dem Stein = Schneefall
5. Stein ist verschwommen = Neblig
Ich bin der Meinung dass dies den genialsten, den absolut todsichersten, unfehlbarsten Wetterbericht ist und leider sind die Steine wieder.......
(Jetzt sehe ich bereits wieder ein Gewitter in Anmarsch)
Sonntag, 1. Juni 2008
01.06.08: Biketour Rohrbachgraben
Nach einigen Schwierigkeiten (Auto wollte nicht so wie wir wollten) machten wir uns mit dem Smart und den Bikes bei Georges und Sasch im Auto auf in Richtung Wimmis Bahnhof. Die Tour, welche auf dem Programm stand, hatten zwei von uns schon einmal mit dem GPS gefahern (s. Tour 7 Brücken) und kannten sie daher schon. Zunächst ging es gemütlich und immer leicht ansteigend Richtung Frutigen, meist entlang der Engstlige.
Unterwegs machten wir noch ein kleines Picknick und wieder einmal mussten die Kränze meines Bikes nachgezogen werden (s. Foto), welche sich erneut (wie schon in Portes-du-Soleil) gelöst hatten. Nach der kleinen Reparatur fuhren wir weiter Richtung Adelboden, zum Teil auch auf der Strasse.
Der Weg war sehr abwechslungsreich und endlich kamen auch die zahlreichen Brücken zum Vorschein. Leider konnten sie selten befahren werden, da sie einfach zu schmal waren. Die wahnsinnig hohe Hängebrücke haben wir aber ausgelassen.
Weitere Bilder:
Fazit:ca. 42 km, 330 hm, 3:30:00 unterwegs (mit Pausen)
Dienstag, 13. Mai 2008
2. - 10. Mai - Biken in Méze
Obwohl wir nicht ganz so schönes Wetter wie ihr in der Schweiz hattet, habt ihr etwas verpasst.
Überzeugt euch selber.
Wir sind die letzten 2 Juli Wochen wieder dort. Haben wir dich "gluschtig" gemacht? Komm doch mit uns.
Montag, 12. Mai 2008
Unterwegs mit den 7 Zwergen
Es war einmal ein Bikeerreich (Umgebung Belp), nicht groß, aber von Chutzenstürmer-Mitbürgern bewohnt. Alle waren stolz auf Ihre Bikes und es strotzte nur so von Wohlstand (Carbon statt Kondition). Plötzlich tauchte eine Wunschfee auf und quasselte von Drosselbart usw. bis jemand von uns den Wunsch äusserte das einmal alle Chutzenstürmer gemeinsam eine kleine Tour durchführen sollten. Am morgen schauten wir alle in den Spiegel an der Wand und fragten: Spieglein, Spieglein an der Wand wer fehlt am Montag bei der Tour? Ja, antwortet der Spiegel: "unser Adi wird es sein, ihr 7 Zwerge fährt am Montag ganz allein über die 7 Bergen". Nach langer zäher fahrt, überlegten wir, ob alle in ein kleines angeschriebenes Haus einbrechen wollen. Jedoch mit dem wissen das die Tische zu hoch, die Betten zu klein sein werden, liessen wir die Rast entfallen. Nach der Tour sassen wir wie die Bären auf der Terrasse von Zwerg Beat und stellten fest. Jemand hat von meinem Brot gegessen usw. und hörten ein lustiges Lied im Radio: "Heiho, heiho, wir sind vergnügt und froh"! Wie der gesang von 7 Bikern, die nach einer Tour über die 7 Bergen fuhren und sich glücklich fühlen wie die Könige / innen.
Doch der Arbeitstag "Dienstag" schleicht wie ein Wolf ums Haus. Am Dienstag morgen Stand der Wolf mit heller Stimme vor der Tür, denn er hatte eben seine Kreidezeit gehabt und die leichtgläubigen Chutzenstürmer- Zwerg öffneten die Türe. Es ist nun Dienstag und die Märchenstund ist vorbei. Wobei am Schluss erwähnt werden darf:
wenn Sie nicht gestorben sind, versuchen Sie es ein zweites mal, alle gemeinsam auf einem Bike.
Montag, 5. Mai 2008
Le Landeron - Chaumont - St. Blaise - Le Landeron
In Abwesenheit von zwei anderen aktiven Chutzestürmern machten wir uns am Samstag zu zweit auf in Richtung Neuenberger Jura. Geplant war eigentlich zuerst eine Tour in der Region Liestal, aber die Anreise (etwas mehr als 1 Stunde) war uns dann doch zu weit. Das Wetter war bereits am Morgen wunderschön, auch wenn einige hohe Wolkenfelder den blauen Himmel trübten. Die Wetterfrösche hatten aber warmes und sonniges Frühlingswetter prognostiziert. In Le Landeron angekommen, parkierten wir unser Auto und machten uns startklar. Zunächst rollten wir gemütlich in Richtung Cressier und durchquerten dort sogar noch ein sich anbahnendes Dorffest. Von Cressier aus begann der Anstieg auf asphaltierten Strassen und mit angenehmer Steigung.
Kurz vor Enges bogen wir dann in einen Waldweg (Schotter) ab, der uns die nächste Stunde mit einem Aufstieg beschäftigte. Ich litt an diesem Tag eigentlich von der ersten Minute an und Beat war super"zwäg" und machte mich psychologisch fertig. Leider konnte ich so die tollen Aussichten auf den Neuenburgersee und die Alpenkette nur wenig geniessen und merkte oft auch den sich anbahnenden Frühling zu wenig. Nach ungefähr 11 km mündete der Waldweg dann in einen steilen Singletrail, der uns von der Steigung her doch einigermassen aus der Puste brachte.
Nach gut 14, 5 km Anstieg erreichten wir schiesslich das "Funiculaire" auf dem Chaumont, mit dem legendären Aussichtsturm.
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Auf der kleinen Tourenkarte, welche wir dabei hatten, war ein Downhill hinunter nach Neuenburg eingezeichnet, welcher wir aber nirgends finden konnten. Trotzdem entschieden wir uns, den direkten Wanderweg entlang der Bahn hinunter zu nehmen und schon nach wenigen Metern sahen wir die Downhillstrecke. Der Weg hinunter war für den Frühling zum Teil fast ein bisschen technisch (Steine, Wurzeln, z.T. noch Laub), aber fahrtechnisch ein absolutes Highlight (gäu Georges...). Diesen Weg werden wir sicher wiedereinmal wiederholen. Leider ist mir bei der Abfahrt das GPS ausgestiegen, weshalb ich im nachhinein den Rückweg von Hand einzeichnen musste. Die Daten sind als leicht verfälscht. An dieser Stelle sei auch noch zu erwähnen, dass die Wege im Neuenburger Jura wirklich super markiert sind mit den roten Bikewegweisern, so dass fast nie angehalten werden muss. Wirklich sehr empfehlenswert!
Länge: 30,27 km Höhenmeter: 770 hm Fahrzeit: 2:49:22
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