Mittwoch, 11. Juli 2007

Das Mittwoch Biken fällt wieder einmal ins Wasser

Ich glaube das mit dem Mittwoch Biken, wird nichts mehr. Ich sitze heute lieber vor dem Kamin, obwohl es Juli ist. Ich frage mich wirklich langsam "Wann wird nun endlich wieder Sommer..." Ich glaube dieses Jahr hat jemand April und Juli verwechselt. Glich ä schöne Abe u am Wuchenänd wots ja grad wieder Hochsummer.

Sonntag, 8. Juli 2007

Biketour Beatenberg Richtung Niederhorn

Bei wunderschönem Wetter fuhren wir mit dem Auto nach Beatenberg. Wir wollten eigentlich bis Vorsess fahren und von dort unsere geplante Tour starten. Aber alles kam anders! In Beatenberg erfuhren, wir dass man eine Lizenz braucht um noch einen Teil weiter hinauf zu fahren, aber das auch nicht bis Vorsess. Also suchten wir einen Parkplatz, dass Mangelware war, aber nach einem zweiten Anlauf einen Anwohner zu fragen, durften wir unser Auto an einem schönen schattigen Platz stehen lassen. Voller Elan, machten wir uns an den anstieg. Fast beim Vorsess angelangt, ging von einer Minute auf die andere ein starker Wind und es wurde finster. Hinter uns noch strahlend blauer Himmel, vor und über uns graue Wolken. Gerade beim Vorsess angekommen, fing es an zu regnen. Dabei war es noch lange nicht Mittag! Denn das Wetter sollte erst nach dem Mittag ändern. Kein Verlass mehr auf die Wetterfrösche. Wir liessen uns die Laune nicht verderben und gingen dort in die gemütliche Hütte (Restaurant), wo wir zu Wanderern an einen Tisch sitzen durften. Dort tranken wir eine warme Ovo, obwohl wir eigentlich noch vom Aufstieg warm hatten. Mit einem leckeren Nussgipfel im Rucksack machten wir uns auf die Abfahrt. Wääääääääääää! Es windet stark und die Temperatur war extrem gesunken, doch da mussten wir durch. Beim Auto "pflotsch" nass angekommen, suchten wir fast vergebend im Auto, nach etwas trockenem. Zum Glück hat unser Auto wenigstens eine Heizung. ;o) Wir haben wir einmal etwas gelernt. Traue nie auf Wetterfrösche. Lass die Shelljacke nie im Auto. Knielinge gehören in den Rucksack. Reservenkleider gehören in das Auto. Trotz allem, hatten wir Spass und vor allem waren wir draussen und hatten etwas gemacht. Der Nachmittag verbrachten wir dann gemütlich und wieder aufgewärmt vor dem Fernseher.

Montag, 2. Juli 2007

3. Tag - Gstaad Wispile

Der dritte und letzte Tag unseres Kurzwochenendes in Gstaad begann wie immer mit einem ausgiebigen Frühstücksbuffet. Nach dem Auschecken fuhren wir zur Talstation der Wispile, wo wir uns um 10 Uhr mit Sascha und Georges trafen. Nachdem wir abgeklärt hatten, ob wir unsere Bikes auch bei der Mittelstation verladen dürfen, entschieden wir uns, auf die Wispile zu fahren. Bis in die Mittelstation stieg ein angenehmer Teerweg, welcher leider wegen der Sonne sehr anstrengend und schweisstreibend war. Hinzu kamen die lästigen kleinen schwarzen Dinger, welche sich mit Vorliebe an Georges Waden festbissen („Bräme“, auf hochdeutsch „Bremsen???“). Nach ca. einer Stunde erreichten wir verschwitzt die Mittelstation und konnten unsere Bikes getrost dem Bahnpersonal überlassen. Äusserst freundlich verluden sie unsere Waffen sogar gratis auf die Bahn. Oben auf der Wispile angekommen blies uns einerseits ein kühler Wind um die Ohren, andererseits genossen wir das geniale Panorama aufs Wildhorn, Sanetsch, Diablerets, etc., während wir auf die Bikes warteten. Frisch gestärkt, ging es auf den Trail, welcher entlang der Kuppe führte und teils durchaus anspruchsvolle Passagen aufwies. Nach kurzer Zeit bogen wir wieder Richtung Gstaad hinunter auf einen breiten Schotterweg, welcher sich so lange dahin zog, dass Beats Bremsscheiben sich langsam schwarz verfärbten. Zurück auf der Strasse und unterhalb der Mittelstation entschieden wir uns für den steilen Wanderweg, welcher direkt zurück nach Gstaad führte. Georges machte sich auf, um uns zu filmen und ich erklärte Sascha noch meine Bedenken bezüglich der auf dem Weg liegenden Kühe. Ohne Furcht stürzten sich Beat und Sascha in Richtung der Kühe… genau als Sascha auf der Höhe der einen Kuh war, erhob sich diese, was bei Sasch einen Ausruf des Erschreckens verursachte. Die Beweismittel für diese überaus lustige Szene folgen später. Weiter unten wurde der Trail immer anspruchsvoller, Beat überraschte mit einem Sturz, welcher ihm den Namen „Bruce Lee“ einheimste und unsere Bikes wurden immer dreckiger. Müde vom Bremsen und vom Adrenalin, welches bei den Stufen ausgeschüttet worden war, kamen wir auf dem Parkplatz an. Nach kurzer Diskussion und Bestaunen der Brandwunde an Georges Wade, machten wir uns auf den Heimweg. Es war eine tolle Tour, welche sicher wieder einmal wiederholt werden wird.

Samstag, 30. Juni 2007

2. Tag - Rougemont-Videmanette-Rougemont

Nach dem gestrigen sehr anstrengenden Tag wollten wir heute ein bisschen eine lockerere Tour machen. Da kam uns der Aufstieg mit der Bahn auf die Videmanette gerade richtig. Die zu Recht als die „Gstaader Dolomiten“ genannten Zacken beeindruckten uns mit ihrer Höhe und Steilheit. Insbesondere der grosse Kalkzapfen, Le Rubli, imponierte von der Bergstation aus. Mit ein wenig Anstrengung konnten sogar einzelne Personen in den drei verschiedenen, zur Verfügung stehenden Klettersteige ausgemacht werden. Beeindruckend… Wir machten uns nach einer kurzen Stärkung los, um den Downhill hinunter nach Rougemont in Angriff zu nehmen. Steile ausgesetzte Bergwege begannen die aufregende Fahrt ins Tal. Zwar wären die Wege an sich durchaus fahrbar gewesen, doch in Anbetracht der Tiefe, welche am Rand des Weges sich präsentierte, entschieden wir uns, die Bikes zu schieben.
Nach kurzer Schiebestrecke konnten wir über Bergwiesen auf einen wunderschönen Wanderweg einbiegen, welcher uns sicher die Hälfte des Weges ins Tal brachte.
Doch auch die auf der Singletrailmap schwarz markierten Wege wollten wir testen. Also entschieden wir uns für einen kleinen Wanderweg durch einen malerischen und märchenhaften Wald. Leider war er zum Teil fast zu schmal, so dass der Lenker nicht durch passte oder dann hatte er unerwartet tiefe Löcher, welche durch das Gras verdeckt waren (gäu Beat). Die Wurzeln, Stufen und die Nässe forderten von uns das Letzte bezüglich unserer fahrtechnischen Fertigkeiten. Auf jeden Fall hat es jede Menge Spass gemacht, war anstrengend vor allem für die Hände, welche teils fast nicht mehr bremsen konnten… gar nicht auszudenken, wie dieser Weg mit den Felgenbremsen zu fahren gewesen wäre. Also Georges, ich habe die Shimano XT Bremse auf Herz und Nieren getestet… über ein Stunde non stop auf der Bremse mit voll beladenem Rucksack und zum Teil ziemlich steilen Passagen. Doch ich habe es nicht fertig gebracht, die Bremse an den Anschlag zu bringen (zum Glück…).
Ach ja, die Aussicht habe ich unterwegs auch noch genossen...die war übrigens wunderschön!

Freitag, 29. Juni 2007

1. Tag Gstaad - Biketour aufs Rellerli

Nachdem wir am Morgen noch die letzten Erledigungen gemacht haben, sind wir kurz nach dem Mittag in Gstaad eingetroffen. Das Zimmer konnten wir um 14 Uhr beziehen, also machten wir uns zuerst auf nach Gstaad, um etwas zu Mittag zu essen. Frisch gestärkt, konnten wir endlich unsere Suite besichtigen. Zu unserer Enttäuschung war das Zimmer keineswegs eine Suite, sondern entspricht etwa dem Standard, den wir uns von einem Hotel erwarten… Zwar ist es sehr geräumig und gross, aber nicht wirklich luxuriös. Auf jeden Fall nahmen wir dann um etwa 15 Uhr das Rellerli in Angriff. Bereits nach kurzer Zeit bog der auf der Singletrailmap als rot markierte Weg in einen Pfand, welcher mit Bergwanderweg bezeichnet war. Nichts weiter Schlimmes ahnend, spulten wir Höhenmeter um Höhenmeter ab.

Leider wurde der Weg immer steiler und steiniger, bis schliesslich an ein Weiterfahren nicht mehr zu denken war. Da wir unbedingt aufs Rellerli wollten, schoben wir die Bikes halt und wanderten dem Gipfel entgegen. Nach gut zwei Stunden und ca. ¾ geschobenem Weg hatten wir das Rellerli (1868 müM) endlich erreicht.

Obwohl es bereits nach 17 Uhr war, entschieden wir uns, dem Grat entlang zu fahren, um zu einem auf der Singletrailmap schwarz markierten Weg zu gelangen. Zu unserer erneuten Enttäuschung war dieser Weg zwar ultrasteil, aber fahrtechnisch nicht wirklich anspruchsvoll. Müde und erschöpft in Schönried angekommen, rollten wir zurück zu unserem Hotel. Das Fazit der Tour: 15.6 km, 800 hm, 2 h 50. Landschaftlich war die Tour wunderschön, immer wieder wurde der Blick frei auf Gstaad, auf Rougemont und auf die Täler Richtung Jaunpass. Vom fahrtechnischen her war es nichts Wahnsinniges, der Rellerligrat war durchaus spassig, die Abfahrt entschädigte aber keineswegs für den super anstrengenden Anstieg.

Mittwoch, 27. Juni 2007

Weekend Gstaad mit Chutzenstürmer Tour am 01.07.2007

Heute Mittag habe ich aus Versehen und in der Müdigkeit bei der Mikrowelle für mein Mittagessen eine Pinzahl eingegeben. Am Nachmittag habe ich feststellen müssen, dass ich mit der ganzen Welt kommuniziere, für meine Freunde jedoch nur noch im Blog und per Mail Zeit finde. Das empfinde ich als Wendepunkt und verlange daher für mich ein verlängertes Weekend in den Bergen. Ich will mir die Zeit nehmen, einmal stehen zu bleiben, sich umzuschauen und zu genießen . Daher verbringe ich mit Dani das verlängerte Wochenende in Gstaad , mit dem Ziel, Nichts zu tun und uns vom süssen Nichtstun auszuruhen. Um trotzdem zu vermeiden, dass von Grillfleisch und viel gutem Wein die Schenkel und der Hintern wachsen, haben wir ein paar kleine Aktivitäten geplant. Mit den Unterlagen aus dem Reisebüro und Tonnen von Hochglanzbroschüren, die uns Auskunft über die Eigenheiten der Eingeborenen verraten sollten, wurde geplant, gelesen usw. Die Schweiz? Kennt doch jeder, oder? Wilhelm Tell, Banken, Schokolade, Löcherkäse. Auf der Suche nach diesen Klischees werden wir mit den Bikes sicher Einiges erleben. Den harten schmerzhaften Einstieg in die Welt des Radelns ohne Demontage des Sattels ist für alle „Chutzestürmer“ am Sonntag 01.07.2007 in der Region Gstaad vorgesehen. Die Details wie Zeit und Treffpunkt werden wir am Samstag 30.06.2007 gemeinsam via Natel noch festlegen.
Hier zwei Vorschläge für am Sonntag 01.07.2007:
Und in diesem Sinne: Das Beste, was man vom Reisen nach Hause bringt, ist die heile Haut. (persisches Sprichwort). Bis Sonntag

Sonntag, 24. Juni 2007

Biketour Langnau - Geissgratflue

Interessante Tour mit viel Ausblick auf die sanft geformten Hügel des Emmentals und des Napfgebiets. Die Trails zwischen Lüderenalp und Geissgratflue sind zum Teil etwas ruppig zu fahren, machen aber trotzdem, entsprechendes Fahrgeschick vorausgesetzt, viel Spass. Der Downhill führt auf abwechslungsreichen, wenig geschliffen Trails, über Gohl zurück nach Langnau. Das klingt doch gut, oder? Angefangen hat die Tour auch gut, aber entweder sind wir fahrtechnisch so schlecht oder die Beschreibung ein wenig verfälscht. Ich wusste zwar, dass wir 5 min. laufen müssen, aber nach der Lüderenalp mussten wir das Bike sehr oft schieben und nicht nur kurze Teile. Ich war am Ende, denn ich hatte keine Kraft mehr mein Bike den Hügel hoch zu schieben. In diesem Moment, war ich sauer über mich, da ich selber diese Tour ausgesucht hatte. Von wegen Kondition 2 und Technik 3. Der Singeltrail war zwar cool, aber zu kurz und schon bald fuhren wir den Rest auf der Teerstrasse nach Langnau zurück. Für mich war die Tour kein Renner, den das laufen zu lang, der Singeltrail zu kurz. Was man zwar hier auch erwähnen muss, die Aussicht war wunderschön!